Home

Freitag, 24. März 2017

Selbst ist die Frau!

Diese Art von Artikel kommen nach den Leserzahlen zu urteilen, bei Euch besonders gut an.
Das ist mal wieder solch ein ehrlicher Post über mich, mein Lebenswandel und meine jetztige Einstellung zum Leben.


 Powerwoman! Girlpower! Selfmade! 




Vielleicht liegt es an meinem Alter, aber ich sehe wie immer mehr Frauen sich bemühen Karriere zu machen und versuchen selbst etwas zu schaffen!
Ist Euch dieser positive Wandel ebenfalls bereits aufgefallen? Klar es gab, gibt und wird immer diese Frauenbewegungen geben, aber immer mehr goße Marken unterstützen diese.

Zum Beispiel Mercedes www.mercedes-benz.com 
über diesen Link kommt ihr direkt auf She's Mercedes und könnt Euch reinlesen.

Die verschiedensten weiblichen Bloggerinen wie Chiara Ferragni, Caro Dauer oder Novalanalove sind hoch im Kurs und verdienen unmengen an Geld für ihre Posts und Fotos.

Wer sich mit diesem Thema beschäftigt findet immer mehr Firmen, Projekte, Seminare zur "Frauenbewegung".
Ich finde es hört sich zu sehr nach der Emanzipation der Frau an. 
Von der ich gar nicht mal so viel halte. Die Emanze hat zum großen Teil das Frauenbild zerstört und die Männer degradiert.




Auf die Emanzipation will ich aber gar nicht so eingehen, denn ich finde eine Frau sollte auch noch eine Frau bleiben- mit den klassischen Rollenverteilungen. Sie soll kochen, putzen, Wäsche waschen, bügeln können
Klar, es gibt eine Putzfrau- die habe ich auch, aber für eine Familie sollte eine Frau es zumindestens noch können, ob sie es macht, ist eine ganz andere Frage.
Eigentlich konnten wir Alles, wie dieses Bild es perfekt zum Ausdruck bringt.




Ich möchte heute insbesondere mehr auf die Unabhängigkeit der Frau eingehen. Diesen Wandel habe ich selbst in meinem Leben vorgenommen und weiss somit wo von ich spreche. 

Wie heißt es so schön- sie kommt aus einer "guten" Familie- ich hatte das Glück finanzielle gut gestellt * geboren worden zu sein. 

* Natürlich fragen sich jetzt einige zu welchem Verhältnis gut gestellt!? Zu dem Verhältnis des durchschnittlich normalen Haushaltes und nicht im Verhältnis der Oligarchen. ;-)


 

Mein Vater war zur Zeit der Wende sehr erfolgreich, hat ebenfalls alles von 0 an aufgebaut, aber leider auch sehr viel verloren.
Die Firma existiert- wieder erfolgreicher- noch heute unter der Leitung meiner Halbschwester.
Sie ist genau solch eine Frau, von der ich heute schreiben möchte- eine knallharte Geschäftsfrau. Sie ist mir ein echtes Vorbild.

In jungen Jahren, habe ich das schöne Leben als selbstverständlich empfunden. Es wurde nun mal jede Ferien in ein 5 Sterne Hotel verreist- um so weiter um so besser, ich trug Kinderkleidung von Designern und hatte unmengen von Barbies. Das war für mich halt ganz normal.

Irgendwann war das dann nicht mehr so- unabhängig von den Möglichkeiten wurde ich bodenständig erzogen! Meine Mutter wollte, dass ich früh (14 Jahren) anfange mein Taschengeld auf zu bessern. Ab 16 war ich für all meine Ausgaben selbst verantwortlich.

Meine Eltern waren von meinem negativen Wandel mit Mitte 20 so gar nicht begeistert. Mit Anfang/ Mitte 20 war ich nicht mehr mit Eltern an der Cote d'Azur, sondern mit meinen Freundinnen und durfte ein paar Mal in das Leben der extrem Reichen und Schönen reinschnuppern. 
Diese Zeit hat mich sehr geprägt und ich möchte sie nicht missen-  oft spontane Reisen, Yachten und erneuter Luxus.





Die wenigsten Frauen können behaupten, solch einen Status sich selbst erarbeitet zu haben, aber genau solche Frauen bewundere ich inzwischen und will eine von Ihnen werden!

Nicht, wie früher, die solch ein Leben per Socialmedia posten und ohne einen Mann an ihrer Seite leider kaum etwas wert sind- auch wenn man(n) das irgendwie "Arbeit" nennen kann- in welcher Hinsicht auch immer. 
Damit meine ich nicht nur die sexuelle Ebene. Eine Beziehung ist immer Arbeit und mit einem extrem erfolgreichen Mann, erst recht.

Diese Art von Männer sagen meistens, wo es langgeht und unterdrücken oft un- oder auch -bewusst die Frau/en an ihrer Seite. 
Wow, dann hat man paar Taschen, Uhren, Diamanten mehr und muss nach der Pfeife des Mannes tanzen und sitzt unglücklich in einem goldenen Käfig.



 
Eine Bekannte sagte einst: es weint sich besser im Bentley, als in der U-Bahn. Etwas wahres ist dran, aber es gibt immer 2 Seiten der Medaille und die Frage ist, zu welchem Preis!?  




Eine Frau muss sich selbst erfüllen und selbst irgendetwas auf die Beine stellen und unabhängig vom Mann sein. Auch wenn man die Ehegattin eines reichen Mann ist, soll sie doch dank ihm- sich mit seinem Startkapital selbstverwirklichen. 

Diese Ausgewogenheit macht sich auch in Beziehungen bemerkbar.
Wenn eine Frau nichts zu tun hat, ausser zu shoppen, den Reisen mit Freundinnen 'is nicht mehr drin, wird die Frau über kurz oder lang frustriert und geht dem Mann auf den Sack.

Hingegen, wenn die Frau ausgelastet ist und nicht nur mit Windeln wechseln, sondern mit einer Tätigkeit die ihr Spaß macht, dann kann sie ihr eigenes Geld verdienen und hat ein ganz anderes Selbstwertgefühl und Standing vor einem Mann.

Zugegeben ich hatte nicht immer diese Einstellung!
Durch mein ehemaliges (osteuropäisches) Umfeld wollte ich auch einen reichen Mann heiraten, Kinder kriegen, ein entspanntes Leben führen & ab und an in meinem Bereich als Hair & Make-up Artist arbeiten.




Ich habe bewusst osteuropäisches hin zu gefügt, aber nicht als Veruteilung. Ich habe selbst russische Wurzeln. 
Zum Verständnis in Russland ist es ganz normal, dass der Mann die Familie ernährt, alle Rechnungen begleicht und seiner Frau "Taschengeld" gibt und regelmäßig Geschenke macht.

"Deutsche" urteilen daher immer über die Ostblockfrauen, sie seien "geldgeil". NEIN das sind sie nicht, dass ist einfach normal, so wird man erzogen. Es ist nun mal eine andere Mäntalität. Inzwischen habe ich eine gewisse Balance meiner russischen und deutschen Wurzeln gefunden.

Dank einiger Lebenserfahrungen, extrem erfolgreicher Männer und richtigen Loosern, den ich begegnet bin- sehe ich das Alles ein wenig anders.

Heute ist der Mann da und morgen nicht...und dann sitzen die Damen zwischen den Luxushandtaschen und müssen überlegen, wie sie ihr restliches und eventuell das Leben der Kinder finanzieren.

Man lernt aus seinen Fehlern und um so mehr es beim Hinfallen weh tut, um so mehr lernt man aus der Situation.


Nun bin ich dankbar, diese Lektionen früh genug gelernt zu haben. Denn ich habe mich immer wieder gegen sie gesträubt und wollte die Situationen nicht annehmen und das Leben hat mich immer wieder in die Richtung gelenkt, selbst etwas zu erreichen.

Ich arbeite seit einigen Jahren hart an meinem Namen als Hair- & Makeup Artist und es zeigen sich von Jahr zu Jahr größere Erfolge. Noch bin ich nicht da angekommen, wo ich mich selbst sehen möchte. Wie mein Vater immer sagt: Eile mit Weile!

An einigen Projekten bin ich am austüfteln und habe kürzlich meinen zweiten Blog- Hochzeitsblog online gestellt. nataliafunkhochzeits.blogspot.de 

Meine Arbeit erfüllt mich vollkommen und macht mich glücklich.
Ich wünsche Allen diese Art von Glück und Bestätigung durch ihre Arbeit.

Ein tolles sonniges Wochenende!

Eure Natalia
xoxo




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen