Wie versprochen gleich der nächste Post über meine (Aus-) Zeit auf der wundervollen indonesischen Insel Bali. In diesem Post gebe ich wieder ein wenig mehr über meine Person preis.
Hauptsächlicher Beweggrund dieses Reiseziels war ein Jobangebot, so wie eine meiner engsten Freundinnen Vanessa. Sie reiste für 4 Wochen hin, verlängerte auf 6 Wochen, verliebte sich & lebt seit fast 2 Jahren überwiegend auf Bali.
Also habe ich das berufliche mit dem Privaten verbunden. Die Bilder des Shootings habe ich leider noch nicht erhalten, aber auf meiner Instagram Story unter den Highlights habe ich die 2 Tage ein wenig dokumentiert. www.instagram.com/nf_hairmakeup_berlin
Dieses Jahr war einfach unheimlich anstrengend für mich - zwar super erfolgreich, extrem viel Arbeit & die Fertigstellung des Mamut-Projekt 2018: mein Atelier.
www.nataliafunkmakeup.blogspot.com/mein-atelier
Nicht alles ist gold, was glänzt! Denn auf der anderen Seite der Medaille ist mein Vater sterbenskrank. Ich pflege ihn seit Anfang des Jahres & musste lernen mit dieser Situation umzugehen. Den Zerfall seiner Eltern zu sehen, mitzuerleben, für sie zu sorgen ist nun mal ein sehr schmerzhafter Prozess. Mit den Augen der Tochter wird gerade der Vater immer als ein starker Mann gesehen. Die Pflege ist für mich wie ein 3ter Job, daher brauchte ich unbedingt Abstand von Berlin.
Ich war nur 1x mit meinem Vater alleine verreist und in diesem Zusammenhang könnt Ihr Euch vielleicht auch denken, wo hin die Reise ging!?
Es war Bali. Ich habe nicht nur eine extrem starke Bindung zu meinem Vater, sondern auch zu dieser besonderen Insel. Denn als Kind war ich bereits 3x mit meinen Eltern (1 x beide Elternteile, 1x Mama, 1 x Papa) auf Bali und nach fast 20 Jahren war ich gespannt auf die Veränderung der Insel.
Als ich Mitte des Jahres die Überlegung hatte mir eine Auszeit zu gönnen und mit Vanny theoretisch rumspinnte, habe ich auf einer Bali-Plattform auf Facebook einen Aufruf als Hair- & Make-up Artist gestartet und wurde von einem australischen Modelabel für ein 2tägiges Shooting gebucht.
Bali ist für mich nicht nur ein Job / Strandurlaub gewesen. Sondern es war für mich auch eine Art Reise zu mir selbst. Sortierung meiner Gedanken/ Gefühle, die Vergangenheit/ Kindheit abzuschließen und die Akzeptanz der jetzigen Situation.
Ich bin das erste mal alleine rumgereist, zwar nicht mit einem Rucksack, aber mit einer Strandtasche. Meine Basisstation war in der Nähe von Vanessa, aber die Hälfte der Zeit bin ich alleine von Ort zu Ort gereist.
Was ist mit das Schlimmste was in einem fremden Land passieren kann? Worst case, natürlich geht mein Handy kaputt. Die Visualisierung funktioniert auf Bali einwandfrei, ob positiv oder negativ. Ich setze mich aufs WC, denke beim Hose runterlassen nicht das mir mein Handy in die Schüssel fällt. Ziehe die Hose wieder hoch und was passiert natürlich? Mein Handy fällt in die Toilette. Ich glaube das ganze Restaurant hat mein Schrei gehört. Gut, dass ich vorab gespült habe - too much information haha. So viel dazu, ich war 10 Tage ohne Telefon. Der Applestore hat richtig Gas bei der Reperatur gegeben. NOT!!!
Dieser unfreiwillige Handyentzug war wirklich hart. Rehab vom feinsten, erst war ich entspannt, zwischenzeitlich unausstehlich, heulend, dann war ich über dem Berg.
Auf Bali ohne Internet, die reinste Katastrophe. Hotelbuuchung, Taxiapp- ich war einfach aufgeschmissen. Tja, ich wollte ja alleine reisen... Das Schicksal hat mich gezwungen alleine zu reisen, fern ab von allen Kommunikationsmitteln. Natürlich dachte mein gesamtes Umfeld mir sei etwas zugestoßen. Ich brauche max. ein paar Stunden für eine Antwort, nie länger als 2 Tage.
Also ohne Handy mit Strandtasche, hatte ich viel Zeit zum nachdenken & zu beobachten. Bali ist schon ein Fleckchen der Freiheit. Materiellen Dinge spielen keine Rolle- alle sehen "gleich" (angezogen) aus- Bikini, Tanktop, Shorts, Flipflops & 'ne Sonnenbrille. Von welchem Designer die Klamotte ist juckt niemanden. Es kommt nur auf deine Persönlichkeit drauf an. Es war schön zu sehen, dass meine Persönlichkeit in fremden Ländern, fremden Sitten sofort Anschluß gefunden hat. Ich bin zwar bzgl. meiner Arbeit offen, aber privat eher weniger. Auf Bali war ich sofort ich selbst & mit all meinen Ecken und Kanten akzeptiert ohne Kritik und Einschränkungen.
Zwar habe ich mit den Jahren gelernt, dass man nicht jede Situation/ Emotion im Leben planen kann. Jedoch bin ich ein Mensch der sehr nach Plan lebt. Gerade durch mein Arbeitspensum muss ich unheimlich gut strukturiert sein & das breitet sich natürlich auch auf mein Privatleben aus.
Auf Bali ist alles planlos & man lebt so in den Tag hinein. Vanessa hat meine Frage: "Was machen wir Morgen?" anfangs belustigt. Um so irritierter war sie, als ich ohne Plan nach dem Motto: "go
with the flow" die Tage verbrachte und rumpilgerte.
Die Insel entschleunigt alles & jeden. Die ersten anderthalb Wochen habe ich so eine innere Hast in mir gespürt, da hier in Berlin ein viel schnelleres Leben statt findet. Als Beispiel schaffe ich hier 6 Sachen während eines Tages zu erledigen, dort höchstens 2 und nach denen ist man schon geschafft. Die Einheimischen kennen kein Zeitstreß & machen sich auch keinen- mit einer Ausnahme- der Verkehr. Der ist crazy, anfangs hatte ich richtig Angst vor so viele Autos, Rollern & Motorrädern. Verkehrsregeln!? Es kommt einem vor, als fahren alle wie sie wollen. Am Ende habe ich die unausgesprochenen Regeln gecheckt. Ich musste aber meiner Mutter ein Versprechen gegeben nicht selbst mit dem Roller zu fahren. Also fuhr ich längere Strecken mit dem Taxi und kurze auf dem Roller hinten drauf. Es hat mir zwar ein wenig die Freiheit genommen, jedoch habe so viele Touristen mit Pflastern und Verbänden täglich gesehen von Verkehrs- oder Surfunfällen, da hielt ich mich doch lieber an das Versprechen.
Ich habe folgende Orte bereist:
- Denpasar
- Canggu
- Seminyak
- Ubud
- Nusa Dua
- Sanur
- Kuta
- Jimbaran
- Ungasan
- Uluwatu
Obwohl ich schon 3 x zu vor auf Bali war, habe ich die Insel noch nie so gut kennen gelernt wie dieses mal. 2-3 Wochen in einem Resort chillen, 1-2 Tagestrips machen ist halt nicht die wahre Insel sehen. So kannte ich es ebenfalls aus meiner Kindheit.
Das von Ort zu Ort reisen ist sehr interessannt gewesen. Es war auch irgendwie anstrengend, aber befreiend, planlos & ich habe an Eindrücken fast alles mitgenommen was Bali zu bieten hat.
Meine reise könnt Ihr Euch unter meinem privaten Instagram unter den Highlights Bali
ansehen und Ezuch einen eigenen Eindruck machen.
Mir persönlich hat am Besten Nusa Dua gefallen, aber da ist halt genau ein 5 Sterne Resort nach dem anderen und nicht das wirkliche Bali. Jedoch für mich der Ort mit den schönsten Stränden. Die Ebbe und Flut sind sehr stark und unberechenbar, einmal hatte ich es selbst mit der Angst zu tun und konnte am Kliff zurück klettern ohne abzutreiben. In Canggu musste eine Person sogar lebend aus dem Meer gerettet werden. Shoppen gefiel mir in Seminyak, sowie auch ausgehen. Canggu (Surfergebiet) ganz cool & stylish zugleich und Uluwatu ist mega lässig durch die Profi-Surfer. In Ubud habe ich am leckersten gespeist. Dank meines Bruders, der triezte mich in das Local zu gehen- zu Recht! In Ubud gibt es die Reisterassen und dadurch sind auch die Resorts dort mit einem besonderen Dschungelfeeling. Wer nach Bali reist sollte die so eben aufgezählten Orte ansehen. Wer mehr Fragen zu den Sehenswürdigkeiten hat, kontaktiert mich einfach direkt oder meine Freundin Vanessa (wert sie unter Euch kennt). Auf jeden Fall empfehle ich einen Fishingtrip mit ihrem Freund zu machen. Ich habe Haie & Delphine gesehen, frischen Tunfisch gefangen- auch gleich verzehrt, die Strände sind wir abgefahren & den Sonnenuntergang vom Boot aus gesehen. Ach, ich kriege glatt Appetit auf frischen Fisch und Fernweh vor allem bei diesen leicht frostigen Temperaturen.
Hauptsächlicher Beweggrund dieses Reiseziels war ein Jobangebot, so wie eine meiner engsten Freundinnen Vanessa. Sie reiste für 4 Wochen hin, verlängerte auf 6 Wochen, verliebte sich & lebt seit fast 2 Jahren überwiegend auf Bali.
Also habe ich das berufliche mit dem Privaten verbunden. Die Bilder des Shootings habe ich leider noch nicht erhalten, aber auf meiner Instagram Story unter den Highlights habe ich die 2 Tage ein wenig dokumentiert. www.instagram.com/nf_hairmakeup_berlin
Dieses Jahr war einfach unheimlich anstrengend für mich - zwar super erfolgreich, extrem viel Arbeit & die Fertigstellung des Mamut-Projekt 2018: mein Atelier.
www.nataliafunkmakeup.blogspot.com/mein-atelier
Nicht alles ist gold, was glänzt! Denn auf der anderen Seite der Medaille ist mein Vater sterbenskrank. Ich pflege ihn seit Anfang des Jahres & musste lernen mit dieser Situation umzugehen. Den Zerfall seiner Eltern zu sehen, mitzuerleben, für sie zu sorgen ist nun mal ein sehr schmerzhafter Prozess. Mit den Augen der Tochter wird gerade der Vater immer als ein starker Mann gesehen. Die Pflege ist für mich wie ein 3ter Job, daher brauchte ich unbedingt Abstand von Berlin.
Ich war nur 1x mit meinem Vater alleine verreist und in diesem Zusammenhang könnt Ihr Euch vielleicht auch denken, wo hin die Reise ging!?
Es war Bali. Ich habe nicht nur eine extrem starke Bindung zu meinem Vater, sondern auch zu dieser besonderen Insel. Denn als Kind war ich bereits 3x mit meinen Eltern (1 x beide Elternteile, 1x Mama, 1 x Papa) auf Bali und nach fast 20 Jahren war ich gespannt auf die Veränderung der Insel.
Als ich Mitte des Jahres die Überlegung hatte mir eine Auszeit zu gönnen und mit Vanny theoretisch rumspinnte, habe ich auf einer Bali-Plattform auf Facebook einen Aufruf als Hair- & Make-up Artist gestartet und wurde von einem australischen Modelabel für ein 2tägiges Shooting gebucht.
Bali ist für mich nicht nur ein Job / Strandurlaub gewesen. Sondern es war für mich auch eine Art Reise zu mir selbst. Sortierung meiner Gedanken/ Gefühle, die Vergangenheit/ Kindheit abzuschließen und die Akzeptanz der jetzigen Situation.
Ich bin das erste mal alleine rumgereist, zwar nicht mit einem Rucksack, aber mit einer Strandtasche. Meine Basisstation war in der Nähe von Vanessa, aber die Hälfte der Zeit bin ich alleine von Ort zu Ort gereist.
Was ist mit das Schlimmste was in einem fremden Land passieren kann? Worst case, natürlich geht mein Handy kaputt. Die Visualisierung funktioniert auf Bali einwandfrei, ob positiv oder negativ. Ich setze mich aufs WC, denke beim Hose runterlassen nicht das mir mein Handy in die Schüssel fällt. Ziehe die Hose wieder hoch und was passiert natürlich? Mein Handy fällt in die Toilette. Ich glaube das ganze Restaurant hat mein Schrei gehört. Gut, dass ich vorab gespült habe - too much information haha. So viel dazu, ich war 10 Tage ohne Telefon. Der Applestore hat richtig Gas bei der Reperatur gegeben. NOT!!!
Dieser unfreiwillige Handyentzug war wirklich hart. Rehab vom feinsten, erst war ich entspannt, zwischenzeitlich unausstehlich, heulend, dann war ich über dem Berg.
Auf Bali ohne Internet, die reinste Katastrophe. Hotelbuuchung, Taxiapp- ich war einfach aufgeschmissen. Tja, ich wollte ja alleine reisen... Das Schicksal hat mich gezwungen alleine zu reisen, fern ab von allen Kommunikationsmitteln. Natürlich dachte mein gesamtes Umfeld mir sei etwas zugestoßen. Ich brauche max. ein paar Stunden für eine Antwort, nie länger als 2 Tage.
Also ohne Handy mit Strandtasche, hatte ich viel Zeit zum nachdenken & zu beobachten. Bali ist schon ein Fleckchen der Freiheit. Materiellen Dinge spielen keine Rolle- alle sehen "gleich" (angezogen) aus- Bikini, Tanktop, Shorts, Flipflops & 'ne Sonnenbrille. Von welchem Designer die Klamotte ist juckt niemanden. Es kommt nur auf deine Persönlichkeit drauf an. Es war schön zu sehen, dass meine Persönlichkeit in fremden Ländern, fremden Sitten sofort Anschluß gefunden hat. Ich bin zwar bzgl. meiner Arbeit offen, aber privat eher weniger. Auf Bali war ich sofort ich selbst & mit all meinen Ecken und Kanten akzeptiert ohne Kritik und Einschränkungen.
Zwar habe ich mit den Jahren gelernt, dass man nicht jede Situation/ Emotion im Leben planen kann. Jedoch bin ich ein Mensch der sehr nach Plan lebt. Gerade durch mein Arbeitspensum muss ich unheimlich gut strukturiert sein & das breitet sich natürlich auch auf mein Privatleben aus.
Auf Bali ist alles planlos & man lebt so in den Tag hinein. Vanessa hat meine Frage: "Was machen wir Morgen?" anfangs belustigt. Um so irritierter war sie, als ich ohne Plan nach dem Motto: "go
with the flow" die Tage verbrachte und rumpilgerte.
Die Insel entschleunigt alles & jeden. Die ersten anderthalb Wochen habe ich so eine innere Hast in mir gespürt, da hier in Berlin ein viel schnelleres Leben statt findet. Als Beispiel schaffe ich hier 6 Sachen während eines Tages zu erledigen, dort höchstens 2 und nach denen ist man schon geschafft. Die Einheimischen kennen kein Zeitstreß & machen sich auch keinen- mit einer Ausnahme- der Verkehr. Der ist crazy, anfangs hatte ich richtig Angst vor so viele Autos, Rollern & Motorrädern. Verkehrsregeln!? Es kommt einem vor, als fahren alle wie sie wollen. Am Ende habe ich die unausgesprochenen Regeln gecheckt. Ich musste aber meiner Mutter ein Versprechen gegeben nicht selbst mit dem Roller zu fahren. Also fuhr ich längere Strecken mit dem Taxi und kurze auf dem Roller hinten drauf. Es hat mir zwar ein wenig die Freiheit genommen, jedoch habe so viele Touristen mit Pflastern und Verbänden täglich gesehen von Verkehrs- oder Surfunfällen, da hielt ich mich doch lieber an das Versprechen.
Ich habe folgende Orte bereist:
- Denpasar
- Canggu
- Seminyak
- Ubud
- Nusa Dua
- Sanur
- Kuta
- Jimbaran
- Ungasan
- Uluwatu
Obwohl ich schon 3 x zu vor auf Bali war, habe ich die Insel noch nie so gut kennen gelernt wie dieses mal. 2-3 Wochen in einem Resort chillen, 1-2 Tagestrips machen ist halt nicht die wahre Insel sehen. So kannte ich es ebenfalls aus meiner Kindheit.
Das von Ort zu Ort reisen ist sehr interessannt gewesen. Es war auch irgendwie anstrengend, aber befreiend, planlos & ich habe an Eindrücken fast alles mitgenommen was Bali zu bieten hat.
Meine reise könnt Ihr Euch unter meinem privaten Instagram unter den Highlights Bali
ansehen und Ezuch einen eigenen Eindruck machen.
Mir persönlich hat am Besten Nusa Dua gefallen, aber da ist halt genau ein 5 Sterne Resort nach dem anderen und nicht das wirkliche Bali. Jedoch für mich der Ort mit den schönsten Stränden. Die Ebbe und Flut sind sehr stark und unberechenbar, einmal hatte ich es selbst mit der Angst zu tun und konnte am Kliff zurück klettern ohne abzutreiben. In Canggu musste eine Person sogar lebend aus dem Meer gerettet werden. Shoppen gefiel mir in Seminyak, sowie auch ausgehen. Canggu (Surfergebiet) ganz cool & stylish zugleich und Uluwatu ist mega lässig durch die Profi-Surfer. In Ubud habe ich am leckersten gespeist. Dank meines Bruders, der triezte mich in das Local zu gehen- zu Recht! In Ubud gibt es die Reisterassen und dadurch sind auch die Resorts dort mit einem besonderen Dschungelfeeling. Wer nach Bali reist sollte die so eben aufgezählten Orte ansehen. Wer mehr Fragen zu den Sehenswürdigkeiten hat, kontaktiert mich einfach direkt oder meine Freundin Vanessa (wert sie unter Euch kennt). Auf jeden Fall empfehle ich einen Fishingtrip mit ihrem Freund zu machen. Ich habe Haie & Delphine gesehen, frischen Tunfisch gefangen- auch gleich verzehrt, die Strände sind wir abgefahren & den Sonnenuntergang vom Boot aus gesehen. Ach, ich kriege glatt Appetit auf frischen Fisch und Fernweh vor allem bei diesen leicht frostigen Temperaturen.
Einen schönen Start in die neue Woche!
Eure Natalia







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